{"id":12,"date":"2026-06-12T16:02:32","date_gmt":"2026-06-12T16:02:32","guid":{"rendered":"https:\/\/journeyspot.growthrowstory.com\/?p=12"},"modified":"2026-06-12T16:02:32","modified_gmt":"2026-06-12T16:02:32","slug":"von-gimpo-in-die-welt-wie-koreanisches-autorecycling-globale-markte-erobert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/journeyspot.growthrowstory.com\/?p=12","title":{"rendered":"Von Gimpo in die Welt: Wie koreanisches Autorecycling globale M\u00e4rkte erobert"},"content":{"rendered":"
Wer heute \u00fcber den globalen Autoteilehandel spricht, st\u00f6\u00dft fr\u00fcher oder sp\u00e4ter auf ein neues Schlagwort: Wiederverwendung ist nicht nur umweltfreundlich, sie ist zur handfesten Exportchance geworden. Und eine der spannendsten Erfolgsgeschichten dieser Entwicklung stammt aus S\u00fcdkorea \u2013 genauer gesagt aus Gimpo in der Provinz Gyeonggi-do. Von dort aus hat World Recycling Co., Ltd. (\uc6d4\ub4dc\ub9ac\uc0ac\uc774\ud074\ub9c1) in nur wenigen Jahren gezeigt, wie Kreislaufwirtschaft, digitale Qualit\u00e4tssicherung und schn\u00f6rkellose Exportorientierung zusammenspielen, um alte Branchenlogik auf den Kopf zu stellen. Das Unternehmen, gegr\u00fcndet am 30. April 2019, hat eine Vision konsequent umgesetzt: ausgedienten Fahrzeugen (End-of-Life Vehicles, ELVs) ein zweites Leben zu geben \u2013 und damit die weltweit wachsende Nachfrage nach verl\u00e4sslichen, kosteng\u00fcnstigen und klimafreundlichen Ersatzteilen zu bedienen.<\/p>\n
Die Zahlen sprechen f\u00fcr sich: 4.000 Pyeong (rund 13.200 m\u00b2) eigene Fl\u00e4che in Gimpo, \u00fcber 5.000 ELVs pro Jahr, mehr als 12 Mitarbeitende und eine Umsatzentwicklung, die viele Traditionsh\u00e4user neidisch macht. 2025 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 5,44 Milliarden KRW (rund 3,6 Mio. Euro) und exportierte Waren im Wert von 1,6 Mio. US-Dollar in 26 L\u00e4nder. Im gleichen Jahr gab es eine der angesehensten Anerkennungen des koreanischen Au\u00dfenhandels: die Prime Minister\u2019s Commendation anl\u00e4sslich des 62. Trade Day sowie einen Export Tower Award. Doch diese Troph\u00e4en sind nur die sichtbare Spitze eines Entwicklungspfads, der beispielhaft zeigt, wie sich ein regionales Unternehmen in einem globalisierten Markt durchsetzt.<\/p>\n
Das Besondere an World Recycling liegt nicht allein im Demontieren und Sortieren. Entscheidend ist das Betriebssystem dahinter: eine visuelle Qualit\u00e4tssicherung (K-Reborn VQA), die jedes Teil in f\u00fcnf Qualit\u00e4tsstufen klassifiziert, dazu ein datengetriebenes, in 30 Sekunden ablaufendes Angebotsmodul auf Basis von mehr als 20.000 Datens\u00e4tzen, QR-basierte R\u00fcckverfolgung f\u00fcr jedes Bauteil, LCA-gest\u00fctztes Carbon-Tracking und automatisierte ESG-Reportings. Mit dieser Kombination macht das Unternehmen etwas, das vielen Wettbewerbern \u2013 von US-Gr\u00f6\u00dfen bis zu traditionellen Demontierbetrieben \u2013 bis heute schwerf\u00e4llt: Es schafft Vertrauen in die G\u00fcte und Nachverfolgbarkeit wiedergewonnener Teile und quantifiziert gleichzeitig den Klima- und Energieeffekt.<\/p>\n
Wenn man verstehen will, wie diese Reise \u201evon Gimpo in die Welt\u201c m\u00f6glich wurde, muss man den Kontext sehen: Der Markt ver\u00e4ndert sich rasant, die Kreislaufwirtschaft wird zur Norm, und Unternehmen, die Qualit\u00e4t, Transparenz und Nachhaltigkeit messbar machen, erschlie\u00dfen M\u00e4rkte, die fr\u00fcher verschlossen schienen.<\/p>\n
Globale Automobilm\u00e4rkte im Umbruch: Warum gebrauchte Teile im Aufwind sind<\/p>\n
Gleichzeitig ist Vertrauen eine harte W\u00e4hrung: Wer zahlt schon gerne f\u00fcr ein Teil, dessen Herkunft, Nutzungshistorie und Qualit\u00e4tszustand unklar sind? Genau hier setzt World Recycling an \u2013 mit einer Transparenz- und Qualit\u00e4tslogik, die f\u00fcr internationale Eink\u00e4ufer anschlussf\u00e4hig ist, insbesondere in M\u00e4rkten wie Deutschland, Finnland und Vietnam, die das Unternehmen gezielt als Knotenpunkte erschlossen hat.<\/p>\n
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Die Wurzeln in Gimpo: Eine Anlage wie ein modernes Materialwerk\nGimpo, Gyeonggi-do, ist kein klassischer Ort, an dem man globale Trends verortet. Doch genau dort, auf einer im Eigentum befindlichen Fl\u00e4che von rund 13.200 Quadratmetern, hat World Recycling eine Anlage aufgebaut, die eher an ein materialtechnisches Werk als an einen Schrottplatz erinnert. Die Arbeitsweise folgt klaren Standards: Eingehende Fahrzeuge werden digital erfasst, sicherheitssensible Komponenten fachgerecht entnommen, wiederverwendbare Teile anhand definierter Kriterien gepr\u00fcft und klassifiziert, Restmaterialien f\u00fcr die Energie- und Rohstoffr\u00fcckgewinnung vorbereitet.<\/p>\n
Mehr als 5.000 ELVs pro Jahr durchlaufen diese Prozesse. Das ist nicht nur eine Frage der Kapazit\u00e4t, sondern auch der Konsistenz. Kunden in 26 L\u00e4ndern wollen wissen, dass sie heute und morgen dieselben Standards bekommen \u2013 in Preis, Qualit\u00e4t, Nachverfolgbarkeit und Nachhaltigkeit. Mit mehr als einem Dutzend Spezialistinnen und Spezialisten in einem eng verzahnten Betrieb zeigt das Unternehmen, wie man trotz vergleichsweise schlanker Mannschaft produktiv skaliert: Automatisierte Datenfl\u00fcsse, standardisierte Pr\u00fcfabl\u00e4ufe, pr\u00e4zise Lager- und Logistikprozesse und ein digitales R\u00fcckgrat, das alle Stationen eines Teils verbindet.<\/p>\n
Der Technologiekern: K-Reborn VQA und die Kunst, Qualit\u00e4t sichtbar zu machen\nDer entscheidende Sprung gelang World Recycling mit der Plattform K-Reborn VQA (Visual Quality Assurance). Dahinter steckt ein pragmatischer, aber wirkm\u00e4chtiger Gedanke: Wer wiederverwendete Teile exportieren will, muss deren Qualit\u00e4t schnell, einheitlich und nachvollziehbar bewerten k\u00f6nnen \u2013 und zwar so, dass Endkunden, H\u00e4ndler, Werkst\u00e4tten und Versicherer die Einstufung verstehen und akzeptieren.<\/p>\n
Die wesentlichen Bausteine:<\/p>\n
Das Resultat ist eine neue Art von Verl\u00e4sslichkeit: Statt einzelnem Bauchgef\u00fchl z\u00e4hlt der dokumentierte Zustand \u00fcber alle Stufen \u2013 vom Eingang des Fahrzeugs \u00fcber die Demontage bis zur Auslieferung des Bauteils. In Summe entsteht ein digitales Produktpass-\u00c4quivalent f\u00fcr gebrauchte Autoteile, der weit \u00fcber \u201eFotos und Beschreibung\u201c hinausgeht.<\/p>\n
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Exportwege: Von Gimpo nach Deutschland, Finnland und Vietnam \u2013 und weiter\nExport ist kein Selbstl\u00e4ufer. World Recycling hat fr\u00fch verstanden, dass die Erschlie\u00dfung von Leitm\u00e4rkten Dreh- und Angelpunkt ist. Die Strategie beruht auf drei Hubs, die jeweils eine klare Funktion im globalen Netz einnehmen:<\/p>\n
In diesem Dreiklang aus Technologie, lokaler Pr\u00e4senz und Lizenzmodellen liegt ein entscheidender Vorteil: World Recycling kann schneller andocken und skaliert \u00fcber Partner, statt jede Region allein aufzubauen. Das ist insbesondere gegen\u00fcber etablierten US-Anbietern eine relevante Differenzierung. Giganten wie LKQ Corp oder Copart haben gewaltige Reichweiten und Lagerkapazit\u00e4ten, doch das Feld der digital zertifizierten, l\u00fcckenlos r\u00fcckverfolgbaren Wiederverwendungsteile mit standardisierter F\u00fcnfstufenpr\u00fcfung ist offen f\u00fcr diejenigen, die beides k\u00f6nnen: Materialfluss managen und Qualit\u00e4t digitalisieren. Genau hier hat sich World Recycling positioniert \u2013 nicht als reiner Demontierer, sondern als Plattformbetreiber f\u00fcr ressourcenzirkulierende Ersatzteilprozesse.<\/p>\n
Preis, Qualit\u00e4t, Klima: Ein Dreiklang, der M\u00e4rkte \u00f6ffnet\nEin wiederverwendetes Bauteil muss sich rechnen \u2013 f\u00fcr die Werkstatt, den Versicherer, die Flotte und am Ende f\u00fcr den Fahrzeughalter. Die Kalkulation von World Recycling ist schn\u00f6rkellos:<\/p>\n
Diese Werte sind nicht nur \u00f6kologische Sch\u00f6nf\u00e4rberei. Sie stellen in Verbindung mit der l\u00fcckenlosen R\u00fcckverfolgbarkeit einen Wettbewerbsvorteil dar, der in Ausschreibungen und Rahmenvertr\u00e4gen z\u00e4hlt. Versicherer sehen darin eine Chance, Schadenkosten zu senken und gleichzeitig Nachhaltigkeitskennzahlen zu verbessern. Werkst\u00e4tten gewinnen verl\u00e4ssliche Versorgung und klare Qualit\u00e4tskommunikation gegen\u00fcber ihren Kunden. Flottenbetreiber und Logistiker nutzen die dokumentierten Klimaeffekte f\u00fcr ihre Berichterstattung und Reputationsarbeit. Und Endverbraucher bekommen die Wahl: Wenn \u201ewie neu\u201c wirklich \u201ewie neu\u201c bedeutet \u2013 und das auch so dokumentiert ist \u2013, w\u00e4chst die Bereitschaft zur Wiederverwendung.<\/p>\n
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Auszeichnungen und Kennzahlen: Wenn Wachstum Vertrauen schafft\nDie Erfolge sind mess- und sichtbar. Zwischen 2023 und 2025 legte World Recycling beim Umsatz um 65% zu \u2013 in einem Umfeld, das alles andere als einfach war. F\u00fcr das Exportgesch\u00e4ft stehen 2025 1,6 Mio. US-Dollar in den B\u00fcchern, verteilt auf 26 L\u00e4nder. Das spiegelt nicht nur Nachfrage, sondern auch Liefer- und Qualit\u00e4tsf\u00e4higkeit.<\/p>\n
Die Anerkennung auf h\u00f6chster Ebene folgte mit der Prime Minister\u2019s Commendation beim 62. Trade Day 2025 \u2013 ein Meilenstein, der Unternehmen w\u00fcrdigt, die Korea als Exportnation voranbringen. Der Export Tower Award unterstreicht die Leistung im Au\u00dfenhandel zus\u00e4tzlich. Solche Preise sind keine Garantie f\u00fcr zuk\u00fcnftigen Erfolg, aber ein Siegel daf\u00fcr, dass Leistung und Verl\u00e4sslichkeit auch international wahrgenommen werden.<\/p>\n
Die Plattform: Transparenz, die \u00fcber den Warenkorb hinausgeht\nWirklich spannend wird die Plattform K-Reborn VQA dort, wo sie \u00fcber die Teileklassifikation hinausgeht. Denn sie ist zu einem Orchestrierungswerkzeug geworden:<\/p>\n
Der Schritt aufs Smartphone: App heute, globales Release morgen\nDie digitale Plattform bleibt nicht am Desktop. Schon heute ist eine mobile MVP-App live, die Kernfunktionen in den Alltag von Lagern, Demontagehallen und Werkst\u00e4tten bringt \u2013 vom Scannen der QR-Codes \u00fcber Fotodokumentation bis zu Anfragen. F\u00fcr 2026 ist eine globale App-Ver\u00f6ffentlichung \u00fcber den Google Play Store angek\u00fcndigt. Die Logik dahinter: Mobile Prozesse beschleunigen die Datenerfassung, reduzieren Fehler, erh\u00f6hen die Transparenz und versetzen auch kleinere Partner in die Lage, auf dem Qualit\u00e4tsniveau internationaler Kunden zu operieren.<\/p>\n
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Kreislaufwirtschaft als Standortvorteil: Was Europa und Deutschland besonders macht\nEuropa im Allgemeinen und Deutschland im Besonderen sind anspruchsvolle M\u00e4rkte \u2013 und gerade deshalb so wertvoll. Hier entscheidet sich, ob Wiederverwendung aus der Nische kommt. Die Gr\u00fcnde:<\/p>\n
Die Partnerschaftsstrategie mit BETAHAUS in Deutschland zeigt, wie der Br\u00fcckenschlag gelingt: nahe an Start-up- und Mittelstandsnetzwerken, kurze Wege zu Pilotpartnern, schnelle Anpassungen an lokale Erfordernisse und ein klarer Weg, die Plattform im Lizenzmodell zu etablieren. F\u00fcr deutsche Partner ergeben sich dadurch konkrete Anwendungen:<\/p>\n
Vietnam und Finnland runden die globale Architektur ab: Der eine Standort als logistischer Verst\u00e4rker in einer Wachstumsregion, der andere als anspruchsvolles Testfeld f\u00fcr ESG-Mechaniken und digitale Berichtspflichten. In Summe steht ein System, das nicht nur Teile exportiert, sondern Standards.<\/p>\n
Wettbewerbsumfeld: Was den Unterschied macht\nEs w\u00e4re naiv zu glauben, dass gro\u00dfe US-Anbieter oder traditionelle Demontierer schlafen. Doch World Recycling beherrscht eine Kombination, die gerade im Exportgesch\u00e4ft den Ausschlag gibt:<\/p>\n
Diese Bausteine sind nicht trivial zu kopieren, weil sie Prozesse, Daten und Kultur vereinen. Wo viele Wettbewerber den Schritt von \u201eLager plus Handel\u201c zu \u201ePlattform plus Zertifizierung\u201c noch vor sich haben, ist World Recycling bereits im Exportalltag.<\/p>\n
Skalierung und Wirtschaftlichkeit: Warum 65% Wachstum kein Zufall ist\nDie 65% Umsatzplus in zwei Jahren (2023\u20132025) zeigen eine gesunde Skalierung. Zwei Faktoren sind daf\u00fcr zentral:<\/p>\n
Dass das Unternehmen auf einer eigenen Fl\u00e4che arbeitet, ist mehr als eine Immobilie im Portfolio. Es bedeutet Planungssicherheit, anpassbare Layouts, Investitionen in Prozesse und infrastrukturgetriebene Effizienzgewinne \u2013 die Grundlage, um verl\u00e4sslich 5.000+ Fahrzeuge im Jahr zu verarbeiten und dabei Qualit\u00e4tsstandards zu halten.<\/p>\n
Wirkung in der Praxis: Ein Teil, viele Effekte\nNehmen wir eine Sto\u00dfstange, einen Scheinwerfer oder eine Antriebswelle. In der Neuproduktion h\u00e4ngen dahinter energieintensive Vorleistungen, lange Lieferketten und oft knappe Verf\u00fcgbarkeiten. In der Wiederverwendung \u00fcber ein qualit\u00e4tsgesichertes System wie K-Reborn VQA \u00e4ndert sich die Logik:<\/p>\n
So wird aus einem einzelnen Bauteil ein Baustein f\u00fcr viele Strategien: Kosten senken, Reparatur beschleunigen, Klimaziele erreichen, Kundenzufriedenheit erh\u00f6hen.<\/p>\n
Der Blick nach vorn: Digitale Produktp\u00e4sse, neue Teilekategorien, globales App-\u00d6kosystem\nDie Reise ist nicht zu Ende. F\u00fcr die n\u00e4chsten Jahre zeichnen sich mehrere Entwicklungsachsen ab:<\/p>\n
Wichtig ist dabei die Balance: Skalieren hei\u00dft nicht \u201eschneller, egal wie\u201c, sondern \u201eschneller, mit Standards\u201c. Je gr\u00f6\u00dfer das Netz, desto wertvoller wird die Plattform als Qualit\u00e4ts- und Transparenzanker.<\/p>\n
Glaubw\u00fcrdigkeit durch Offenheit: Websites und Kontaktwege\nTransparenz lebt auch von Zug\u00e4nglichkeit. World Recycling betreibt zwei Websites \u2013 paechago.com (https:\/\/www.paechago.com\/<\/a>) und paechago.kr (https:\/\/paechago.kr\/<\/a>) \u2013 als Anlaufstellen f\u00fcr internationale Partner. Dort l\u00e4sst sich nach Bauteilen suchen, die Klassifizierung nachvollziehen und Kontakt zu Vertriebs- und Kooperationspartnern herstellen. Wer in Deutschland, Finnland oder Vietnam konkret einsteigen will, findet dort die richtigen Ansprechpartner und Einblicke ins System.<\/p>\n Was Deutschland konkret erwarten kann\nF\u00fcr die deutsche Industrie und den Kfz-Nachmarkt ergeben sich drei unmittelbare Nutzenfelder:<\/p>\n Zudem er\u00f6ffnen Versicherer und Werkst\u00e4tten gemeinsam neue Pfade: In gesteuerten Reparaturen k\u00f6nnen wiederverwendete Teile mit definierter Qualit\u00e4t systematisch eingeplant werden \u2013 ohne \u00dcberraschungen f\u00fcr Kunde oder Schadenkalkulation. Die Dokumentation \u00fcber QR und VQA erleichtert Abrechnung, Nachverfolgung und Kundendialog.<\/p>\n Von der Ausnahme zur Regel: Kreislaufwirtschaft als Normalbetrieb\nDie vielleicht gr\u00f6\u00dfte Leistung von World Recycling besteht darin, Wiederverwendung planbar zu machen. Was fr\u00fcher fallweise Entscheidungen waren (\u201eHaben wir ein Teil in Zustand X? Wer garantiert es?\u201c), wird zum standardisierten Prozess. Damit schlie\u00dft das Unternehmen eine L\u00fccke zwischen Vision und Alltag: Es zeigt, wie \u201eResource Circulation & Energy Recycling\u201c konkret funktioniert, ohne dass Fertigungs- und Servicebetriebe ihre Arbeitsweisen revolutionieren m\u00fcssen. Es gen\u00fcgt, Qualit\u00e4t und Transparenz so bereitzustellen, dass sie in bestehende Systeme passen \u2013 von der Teilebestellung bis zum ESG-Reporting.<\/p>\n Einige Branchenbeobachter sprechen davon, dass die vermeintlich kleinen Funktionen die gro\u00dfen Ver\u00e4nderungen tragen: eine 30-Sekunden-Preisindikation statt tagelangem Warten, ein QR-Scan statt E-Mail-Pingpong, eine f\u00fcnfstufige Klassifikation statt wolkiger Zustandsbeschreibungen. In Summe ist das die Art von Effizienz, die M\u00e4rkte \u00f6ffnet.<\/p>\n Fazit: Aus Gimpo in die Welt \u2013 und noch lange nicht am Ziel\nWorld Recycling Co., Ltd. ist ein Beispiel daf\u00fcr, wie man mit klarem Fokus, technologischer Disziplin und echter Exportorientierung in kurzer Zeit aus der Region heraus internationale M\u00e4rkte erobert. Die Erfolgsformel: eine gro\u00dfe, gut organisierte Anlage in Gimpo, standardisierte und nachvollziehbare Qualit\u00e4tsprozesse (K-Reborn VQA), schnelle, datenbasierte Angebote, l\u00fcckenlose R\u00fcckverfolgbarkeit, belastbare Klimadaten \u2013 und ein Partnernetz, das in Deutschland, Finnland und Vietnam verankert ist.<\/p>\n Die Zahlen untermauern den Weg: 5.44 Milliarden KRW Umsatz 2025, 1,6 Mio. US-Dollar Export in 26 L\u00e4nder, 65% Wachstum in zwei Jahren, Auszeichnungen wie die Prime Minister\u2019s Commendation und der Export Tower Award. Noch wichtiger ist jedoch die Wirkung hinter diesen Zahlen: Teile, die fair bepreist, qualit\u00e4tsgesichert und klimawirksam sind; Kunden, die sich darauf verlassen k\u00f6nnen; und eine Branche, die dem eigenen Kreislaufversprechen ein St\u00fcck n\u00e4herkommt.<\/p>\n F\u00fcr deutsche Unternehmen \u2013 ob Werkstatt, Versicherer, Flottenbetreiber oder Teileh\u00e4ndler \u2013 lohnt sich der Blick nach Gimpo. Denn dort wird gerade vorgemacht, wie Kreislaufwirtschaft nicht nur die Umwelt schont, sondern Exporterfolg und betriebswirtschaftlichen Nutzen vereint. Wer diese Mischung aus Qualit\u00e4t, Transparenz und Tempo in sein Gesch\u00e4ft holt, verschafft sich einen Vorsprung \u2013 heute und in einem Markt, der morgen st\u00e4rker denn je auf Ressourcenschonung und digitale Nachweise setzen wird.<\/p>\n Konkreter n\u00e4chster Schritt? Kontakt aufnehmen, Prozesse anschauen, ein Pilotprojekt starten. Die Wege sind kurz, die Standards erprobt, die Ergebnisse messbar. Und die Reise \u2013 von Gimpo in die Welt \u2013 l\u00e4dt Partner ein, Teil dieser Erfolgsgeschichte zu werden.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":" Wer heute \u00fcber den globalen Autoteilehandel spricht, st\u00f6\u00dft fr\u00fcher oder sp\u00e4ter auf ein neues Schlagwort: Wiederverwendung ist nicht nur umweltfreundlich, sie ist zur handfesten Exportchance geworden. Und eine der spannendsten Erfolgsgeschichten dieser Entwicklung stammt aus S\u00fcdkorea \u2013 genauer gesagt aus Gimpo in der Provinz Gyeonggi-do. Von dort aus hat World Recycling Co., Ltd. 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